Die Geschichte des Dornberglaufes

H E I L I G   G E I S T   I N   B E W E G U N G 

Der Dornberglauf geht zurück auf ein Wochenende im März 2003.

In der Begegnungsstätte „Am Kupferberg“ zwischen Detmold und Bielefeld verbrachte eine große Zahl von Familien aus der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde in Bielefeld Dornberg ein gemeinsames Wochenende in der Vorbereitung zur Erstkommunion ihrer Kinder.

Völlig zufällig ergab es sich, daß sich einige der Eltern morgens um halb sieben zu einem kleinen Trainingslauf einfanden.

Alle - ausgesprochen laufsportbegeistert – hatten für den 5 Wochen später stattfindenden Hermannslauf zwischen dem Hermannsdenkmal und der Sparrenburg in Bielefeld gemeldet und nutzten die Gelegenheit, sich kurz nach Sonnenaufgang bei herrlichem Frühlingswetter ganz in der Nähe der Donoper Teiche an der Hermannslaufstrecke einige Kilometer locker zu bewegen.

Als der Gemeindepfarrer Dr. Markus Jacobs - selbst Hobbyläufer und Frühaufsteher – noch am selben Morgen davon erfuhr, schlug er sofort vor, gemeinsam einmal die Grenzen der Heilig-Geist-Gemeinde abzulaufen.

Weder er selbst noch diejenigen, die diesen Vorschlag begeistert aufnahmen, ahnten, was auf sie zukommen würde...

Die Heilig-Geist-Gemeinde im Bielefelder Westen ist in einigen Bereichen dicht bebaute Stadtpfarrei, darüber hinaus aber auch eine zum Teil ausgesprochen dünn besiedelte Flächengemeinde; auf dem Pfarrgebiet – nahezu identisch mit dem „Amt Dornberg“ - finden sich knapp 4.000 Gemeindemitglieder; dies entspricht etwa 16 % der in diesem Bereich lebenden Bevölkerung.

Insgesamt hat die Gemeindegrenze - soweit sie gelaufen werden kann - eine Länge von gut 30 km. Während sie sich in nördlicher Richtung durch leicht welliges Gebiet bis Schröttinghausen erstreckt, führt sie im Süden Richtung Steinhagen zweimal über den Kamm des Teutoburger Waldes. Auf dieser Teilstrecke von knapp 13 km sind Höhenunterschiede von insgesamt gut 400 m zu überwinden; zum Vergleich: der Hermannslauf hat Anstiege von insgesamt 515 m; diese verteilen sich jedoch auf gut 30 km.

Aber: zaudern gilt nicht, und so fanden sich unter dem Motto Heilig Geist in Bewegung zahlreiche Läuferinnen und Läufer, die die Gemeindegrenze in zunächst zwei Etappen in Angriff nahmen.

Der Lauf wurde für alle Teilnehmer zu einem denkwürdigen Erlebnis und fand in der an Aktivitäten wahrlich nicht armen Pfarrgemeinde Heilig-Geist ein lebhaftes Echo.

Seither wird der Lauf an wechselnden Terminen mindestens zweimal im Jahr durchgeführt. Eingeladen sind alle Laufsportfreunde, natürlich auch von außerhalb des Gemeindegebietes.

In Vorbereitung auf den Hermannslauf 2006 fand am 26. März 2006 erstmals eine Umrundung an einem Stück statt.

Mit seiner sechsten Komplett-Umlaufung am 20. März 2011, scheint er sich - als kleine Idee angefangen - tatsächlich zu etablieren.

Auch die Presse hat immer wieder ausführlich berichtet.